|
|
Bis zum Beginn der Weihnachtsferien am 23.12.1944 wurden die Schulkinder gruppenweise in Privathäusern unterrichtet. Ab Januar 1945 wurde auch dieser Gruppenunterricht behördlicherseits verboten und erst am 1.10.1945 konnte der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden, allerdings nicht in der Schule auf der Zeil, die den französischen Besatzungstruppen als Unterkunft diente, sondern in Räumen des Karmeliterklosters.
Am
14.4.1953 zogen die Schüler und Lehrer der katholischen Volksschule aus dem
Karmelitergebäude wieder in die Schule auf der Zeil. In den Sommerferien des
gleichen Jahres wurde mit einem Erweiterungsbau für die evangelische
Volksschule, ein Treppenhaus, drei
Klassenräume und die nötigen Nebenräume, begonnen. Am 26. Juli 1954 war es
dann so weit; der Anbau wurde eingeweiht und fortan waren auch die evangelischen
Schüler und Lehrer in neuen Räumen untergebracht.
Im Zuge der Neugliederung
des Schulwesens in Rheinland-Pfalz wurden 1969 die bisherige katholische und
evangelische Volksschule in Boppard aufgelöst. An ihrer Stelle trat eine
simultane Hauptschule in einem neuen, modernen Gebäude, während die beiden
konfessionellen Grundschulen im Altbau verbleiben. Die katholische Grundschule
umfasste damals 10 Klassen, die evangelische 3 Klassen. Ein Jahr später, 1970,
wurden auch die beiden konfessionellen Grundschulen zu einer simultanen
Grundschule zusammengeschlossen, so wie sie heute noch besteht. Im
Jahre 2000 wurde mit einer grundlegenden Sanierung der ganzen Schule, der man
den nagenden Zahn der Zeit nur allzu deutlich ansehen konnte, begonnen. Die
gesamten Installationen, Wasser-
und Abwasserleitungen einschließlich
der Toiletten, Elektro-, Fernseh- und Computerleitungen, Wände neu verputzt und
gestrichen, die Fußböden neu belegt. Wegen
des Brandschutzes erhielten alle Räume neue Türen. Im Dachgeschoss wurde ein
neues Medienzentrum, Bücherei und Computerraum, eingerichtet und der Eingang
zur Gymnastikhalle wurde durch ein neues Foyer erweitert. In
der ehemaligen Hausmeisterwohnung wurden die Räume der Schulleitung
untergebracht. Für die Dauer der Arbeiten mussten vier Klassen ins
Goethe-Institut ausgelagert werden. Gleichzeitig
wurde mit der Umgestaltung des des Schulhofes begonnen, um den Schülern mehr
Betätigungsmöglichkeiten in den Pausen zu bieten. (vgl. Förderverein) Im Sommer 2002 waren die Renovierungsarbeiten abgeschlossen und die Schule präsentierte sich in einem neuen freundlicheren Gesicht, Anlass für uns, das Ereignis mit einem großen Schulfest am 15. Juni 2002 zu feiern.
|